mooseum erhält LEADER-Plakette für länderübergreifendes Naturschutzcamp

Das Inselpflegecamp der Umweltstation mooseum findet jährlich für eine Woche statt. Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren übernehmen dabei einen klaren Auftrag im Naturschutz, verbunden mit einer Woche Zelten auf dem Alpakahof in Riedhausen. Zusammen mit dem Landschaftserhaltungsverband (LEV) Heidenheim und der ARGE Donaumoos wird Mahdgut übertragen, damit die neue Fläche artenreich wird und die Insel im Mooswaldsee wird entbuscht, damit die Lachmöven dort brüten können.

Dieses langjährige Engagement wurde in diesem Jahr von dem LEADER Förderprogramm ermöglicht und konnte erstmalig länderübergreifend (Bayern/Baden-Württemberg) realisiert werden.

LEADER fördert Maßnahmen, welche die Zusammenarbeit der Bevölkerung vor Ort und die Initiierung, Organisation und Umsetzung von Projekten zur nachhaltigen Entwicklung in ländlichen Gebieten („LEADERRegion“) unterstützt.

 Nach Durchführung eines LEADER Vorhabens erhält die Organisation eine entsprechende LEADER-Plakette. Für die nächsten 5 Jahre ist sie ein sichtbares Zeichen für das Mitwirken an den Zielen des LEADER-Programms und die finanzielle Unterstützung durch die Union.

 Übergabe der LEADER-Plakette 

Das mooseum erhielt nun die LEADER-Plakette für das Inselpflegecamp 2025. Überreicht wurde die Plakette von Markus Söhnlein, LEADER-Manager der Brenz-Region in der Umweltstation Bächingen.

Unter anderem waren auch Mitwirkende am Projekt Monika Schneider-Kraus  (Alpakas im Donaumoos) und Holger Müller (Landschaftserhaltungsverband, LEV) bei der Übergabe mit dabei.Leiter des Camps, Sebastian Diedering (Dipl.-Biologe/Umweltbildung mooseum) freut sich besonders über die Förderung, denn speziell das Inselpflegecamp ist ein grenzübergreifendes Projekt unterschiedlicher Länder. Gleichzeitig konnte das Angebot trotz kritischer Finanzlage aufrechterhalten werden: „Unser Camp erfüllt die Ziele des LEADER-Programms zu einhundert Prozent und wir hoffen sehr, dass wir auch im nächsten Jahr wieder viele Jugendliche wiedersehen.“